Qualität statt Quantität
1986 wurde in Italien der Grundstein für eine neue Bewegung gelegt. Mittlerweile hat sich diese Bewegung zu einer festen Vereinigung manifestiert, die über 85.000 Mitglieder zählt. In Deutschland ist sie seit 1992 vertreten. Die Rede ist von Slow Food, welche der Gegenpol zur sogenannten Fast Food-Gesellschaft bilden soll. Schon das Logo, welches eine Weinbergschnecke zeigt, macht klar, worum es geht. Es geht um Langsamkeit, um Zeit für das Kochen und das anschließende Essen. Dabei dreht es sich nicht nur allein um die Zubereitung und um die Nahrungsaufnahme. Der Verein setzt sich außerdem für viele andere Belange ein, die damit einhergehen. So zum Beispiel für eine artgerechte Viehzucht, für Landwirtschaft und Fischerei, die verantwortlich betrieben wird. Um Slow Food noch bekannter zu machen, veranstaltet der Verein jede Menge Events und Aktionen rund um das Thema, wobei regionale Produkte und deren Erzeuger immer in den Vordergrund gerückt werden. Außerdem unterstützt der Verein auch diverse Projekte z. B. an Schulen, die im Zusammenhang mit der Thematik stehen.