Werden mehrere Telefonapparate in einem Haus über den ein- und denselben Anschluss “zusammengeschaltet”, spricht man von einer Telefonanlage. Die Kommunikationstechnik stellt nun Telefonanlagen verschiedener Ausbau- und Ausstattungsstufen zur Verfügung. Im Standard enthalten ISDN Telefonanlagen vier Ports, die analog sind und über einen zusätzlichen (ISDN-)Ausgang verfügen. Somit können in einem gewöhnlichen Haushalt (etwa bei architektonisch abgetrennten Wohneinheiten von Familienmitgliedern) drei bis vier Telefone gleichzeitig (zusätzlich mit einem Faxgerät) mit jeweils verschiedenen Telefonnummern betrieben werden. Auch die Weiterleitung zwischen Apparaten, genauso wie interne kostenlose Gespräche sind möglich. Für Großkunden sind auch weit mehr als zehn Gesprächsstellen alltäglich: Allein schon beim Antrag werden den Abnehmern Nummernblöcke mit so vielen Nummern bzw. Faxnummern zur Verfügung gestellt, wie Anschlüsse beantragt worden sind. Spezielle Programmierungen sind überdies möglich: Nach wievielen Klingeltönen wird welcher Apparat zum Klingeln gebracht? Wieviele Sekunden hört ein Anrufer Hintergrundmusik welchen Inhalts? ISDN-Telefone verfügen weiterhin über Displays, auf denen sich Rufnummern, Zeitdauer, Gebühren (auch ankommende Anrufer) anzeigen lassen.
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