Was macht MacBook, iPhone, iMac und iPad so überaus begehrt? Worin liegt das Rezept für den Erfolg dieser Produkte von Apple, der Firma mit Sitz im sonnigen Kalifornien? Mit Sicherheit sind die Ursachen für die enorme Beliebtheit nicht allein im verwöhnten Klima zu suchen. Gerade und erstmals wieder seit den ausgehenden 80er Jahren ist Apple im Volumen des gesamten Wertes des Unternehmens höher bewertet worden als der Konkurrent Microsoft. Das allein schon spricht für sich. Ebenso die Tatsache, dass das Magazin Time das iPhone zur Erfindung des Jahres 2007 erklärte. In Anbetracht dessen, dass es sich für einen nüchternen Blick hierbei um nichts anderes als ein – wenn auch recht vielseitiges – Mobiltelefon handelt, wirkt ein solches Statement auf den ersten Blick vielleicht unangebracht. Dass der Kunde Geräte wie MacBook, iPhone, iMac und iPad mit solcher geradezu an religiöse Verehrung erinnernder Spannung erwartet, lehrt jedoch eines Besseren. Was nämlich von Apple mit MacBook, iPhone, iMac und iPad begriffen wurde, ist das tiefe menschliche Bedürfnis nach genial ästhetischer wie funktionaler Schlichtheit des Zuhandenen.
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